Wirtschaft und Unternehmen

Wie erzeugt man Sinn?

Erinnern wir uns an die vier wesentlichen Aufgaben, die eine Führungsperson gegenüber den Menschen in ihrem Verantwortungsbereich zu erfüllen hat: Führung muss Sinn stiften, Offenheit erzeugen, Vertrauen schaffen und Verantwortung übertragen.

Kampf den Managoiden! (Eine Glosse mit Wahrheitsgehalt)

Kennen Sie den Unterschied zwischen Managern und Managoiden? Die Einen sind diejenigen, die etwas machen, die Probleme lösen, Entscheidungen treffen, ihre Mitarbeiter motivieren und unter-stützen und Verantwortung übernehmen. Die Anderen, die Manager-ähnlichen, erklären die Prob-leme und reden in endlosen Meetings darüber. Sie verschieben Entscheidungen, entweder auf später oder – noch besser – an einen Manager oder an einen anderen Managoiden. Sie verstecken sich hinter ihren Mitarbeitern und nutzen sie aus.

Capgemini haut glatt daneben, Vattenfall bezahlt.

In der Zeitschrift Personalführung 11/2009 findet man unter dem Titel

Dramaturgie einer Reorganisation / Change Management im Rahmen eines konzernweiten Veränderungsprojekts

Hochleistungsteams

In der vergangenen Woche habe ich beim Deutschen Orchesterleitertag Workshops zum Thema Teamentwicklung gehalten. Eigentlich wollte ich nie wieder etwas zu dem Thema machen, weil es ja schon tausendmal rauf und runter abgehandelt wurde und ich mir nicht vorstellen konnte, dass nicht tatsächlich jeder mit ausreichendem Wissen und Material dazu versorgt sein müsste. Aber ich hatte noch nie vor einem solchen Gremium gesprochen, Orchesterleiter, und das fand ich allemal spannend genug.

Managergehälter

Ein ziemliches Reizthema. Politiker profilieren sich damit. Die Medien heizen es immer wieder an. Sogar die Gesetzeshüter werden damit betraut. Was ist die beste Lösung? Was ist angemessen? Was findet gesellschaftlichen Konsens?
Wie nicht anders zu erwarten, gehen die Meinungen hier diametral auseinander. Je nachdem, auf welcher Seite man steht, betroffen oder nicht betroffen ist, bezieht man verschiedene Positionen und diskutiert man mit unterschiedlicher Emotionalität.

Das Zusammenführen von Organisationen ist ein langer Prozess

Die Verträge sind gemacht ...

Mit dieser Zeile beginnt ein bekannter Song von Marius Müller-Westerhagen. Damit endet allerdings auch oft der Zusammenschluss, die Übernahme oder die Fusion von Unternehmen. Für die Unternehmensstrategen und die Experten für Mergers & Acquisitions ist damit der Hauptteil der Arbeit erledigt.

Wie Changemanagement geht, muss man erleben

Wenn ich über Changemanagement lese, bin ich häufig unzufrieden. Das liegt daran, dass die betreffenden Beiträge nach den Überschriften aufhören. Es wird oft nicht konkret. Es wird beschrieben, WAS gemacht werden muss, aber das WIE kommt zu kurz.

In dem gleichen Dilemma stecke ich aber auch selbst. Wenn ich über Changemanagement schreibe, dann fällt es mir enorm schwer, das WIE zu beschreiben.

Mentoring ist grundsätzlich anders als Coaching

Es gibt einen fundamentalen Unterschied zwischen Wissen und Können. Wissen kann man sich aneignen, indem man liest, die Schule und Seminare besucht oder ein Studium absolviert. Dann weiß man zwar viel, aber meist kann man es nicht. Können erlangt man erst durch Tun. Können entsteht durch Erfahrung, und Erfahrung ist verarbeitetes (reflektiertes) Erleben.

Zentralisierung vs. Dezentralisierung - ein ständiges Hin und Her

Vor etwa einem Jahrzehnt begann eine neue Zentralisierungswelle zu rollen, vor allem in Großunternehmen. Man versuchte, die Expansion und Globalisierung der Unternehmen durch zentrale Kontrolle und Steuerung in den Griff zu bekommen. Ein närrisches Unterfangen! Es ist ein Naturgesetz: Je komplexer eine Organisation wird, um so weniger lässt sie sich kontrollieren und steuern. Trotzdem wurde es mal wieder versucht.