Weblog von st.fourier

Dänen lügen nicht

Vor einigen Wochen hatte ich Gelegenheit, mit einer Delegation des niedersächsischen Wirtschaftsministers die wirtschaftlich hochinteressante Gegend um Kopenhagen und Malmö zu bereisen. Etwa zeitgleich kam der World Happiness Report der UN heraus, der die Dänen als die glücklichsten Menschen der Welt ausweist. Deutschland findet sich auf dieser Rangliste, die Daten vom Arbeitsmarkt, aus den Sozialsystemen und diverse Befragungsergebnisse berücksichtigt, auf Platz 26.

Führen oder Folgen - Was ist wichtiger?

Es gibt eine interessante Übung, die mitunter in Teambuilding-Workshops gemacht wird. Die Mitglieder einer Gruppe sollen mit verbundenen Augen ein an den Enden zusammengebundenes Seil von etwa 15 Metern Länge so auf dem Erdboden ablegen, dass ein Quadrat entsteht. In den meisten Fällen gelingt dies nicht besonders gut, weil einfach zu viele der Teilnehmer Anweisungen geben. Das Erstaunen ist dann immer groß, wenn die Augenbinden abgenommen werden und man sich das Ergebnis betrachtet, bzw. das, was ein Ergebnis sein soll. Krumm und schief.

Über Kontrolle, ein ungeliebtes Thema

Jeder Mensch möchte Kontrolle haben. Kontrolle über sich selbst, über das, was mit ihm geschieht, Kontrolle über andere und möglichst auch Kontrolle über die Zukunft. Dieser Kontrollwunsch entspringt unserem elementaren Bedürfnis nach Sicherheit. Er ist zutiefst natürlich und absolut legitim. Alle Appelle, man dürfe nicht so viel kontrollieren, Beschimpfungen als „Controlletti“ oder „Control Freak“ sind diesem Bedürfnis zuwider laufend.

Ecuador - Vielfalt und Chancen

Mitunter sind Urlaubsreisen die reinsten Augenöffner. Da ist man voll auf Erholung gepolt und plötzlich entdeckt man so viel Unerwartetes, wird regelrecht mit der Nase drauf gestoßen, dass man vor lauter Neugier ganz aktiv wird und das Thema Erholung etwas in den Hintergrund gerät. So erging es mir über Weihnachten und Neujahr in Ecuador, obwohl ein Freund mich schon vorgewarnt hatte. Das Land ist nicht nur wunderschön, sondern auch überaus spannend, hatte er gemeint. Ich aber hatte nur mit halbem Ohr hingehört.

Capgemini haut glatt daneben, Vattenfall bezahlt.

In der Zeitschrift Personalführung 11/2009 findet man unter dem Titel

Dramaturgie einer Reorganisation / Change Management im Rahmen eines konzernweiten Veränderungsprojekts

Meinhard Miegel mit einem tollen Buch: Exit, Wohlstand ohne Wachstum

Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen. Nicht, dass darin etwas Brandneues stehen würde. Aber die kurze und fundierte Gesamtdarstellung dessen, wo die Gesellschft, ja die ganze Menschheit, heute steht und wie sie dahin kam, ist absolut beeindruckend. Miegel analysiert und zieht Bilanz über alle wichtigen Bereiche, von Umwelt über Nahrung, Rohstoffe und Energie bis zu den großen gesellschaftlichen Herausforderungen von Bevölkerungswachstum, Alterspyramide, Migration und der grassierender Überforderung der Massen und der Eliten.

Hochleistungsteams

In der vergangenen Woche habe ich beim Deutschen Orchesterleitertag Workshops zum Thema Teamentwicklung gehalten. Eigentlich wollte ich nie wieder etwas zu dem Thema machen, weil es ja schon tausendmal rauf und runter abgehandelt wurde und ich mir nicht vorstellen konnte, dass nicht tatsächlich jeder mit ausreichendem Wissen und Material dazu versorgt sein müsste. Aber ich hatte noch nie vor einem solchen Gremium gesprochen, Orchesterleiter, und das fand ich allemal spannend genug.

Managergehälter

Ein ziemliches Reizthema. Politiker profilieren sich damit. Die Medien heizen es immer wieder an. Sogar die Gesetzeshüter werden damit betraut. Was ist die beste Lösung? Was ist angemessen? Was findet gesellschaftlichen Konsens?
Wie nicht anders zu erwarten, gehen die Meinungen hier diametral auseinander. Je nachdem, auf welcher Seite man steht, betroffen oder nicht betroffen ist, bezieht man verschiedene Positionen und diskutiert man mit unterschiedlicher Emotionalität.

Der Buddelkasten

Hier ist eine der Kurzgeschichten aus Der blaue Diwan zum Herunterladen und Appetit machen. Es ist die Geschichte über einen Buddelkasten und welche Dramen sich darin manchmal abspielen. Sie ist nicht nett, sondern fast schon gesellschaftskritisch. Aber lesen Sie selbst ...

Warum Sand im Gesicht nicht immer schlecht sein muss, tiefe Löcher ihre Tücken haben und am Ende nicht immer die Guten gewinnen.

Das Zusammenführen von Organisationen ist ein langer Prozess

Die Verträge sind gemacht ...

Mit dieser Zeile beginnt ein bekannter Song von Marius Müller-Westerhagen. Damit endet allerdings auch oft der Zusammenschluss, die Übernahme oder die Fusion von Unternehmen. Für die Unternehmensstrategen und die Experten für Mergers & Acquisitions ist damit der Hauptteil der Arbeit erledigt.