Autorenbriefe aus der Schreibwerkstatt

Symbol einer Schreibwerkstatt mit Hand, Stift und offenem Buch

In mehr oder weniger regelmäßigen Abständen schreibe ich Autorenbriefe und informiere hier über meine Aktivitäten beim Denken, Recherchieren und Schreiben. Außerdem vermittele ich Eindrücke von meinen Veranstaltungen und lasse gelegentlich auch etwas aus meiner privaten Welt durchscheinen. 

Diese Autorenbriefe sind also sehr persönliche Informationen, deshalb die Du-Form. Sie werden bei ihrem Erscheinen per E-Mail exklusiv und ergänzt um weitere Informationen, vor allem jedoch auch bebildert, an einen festen Verteilerkreis verschickt. Wenn Sie diesen kostenlosen Service nutzen möchten, können Sie sich gern über mein Kontaktformular bei mir melden. Ansonsten können Sie hier die Texte nachlesen.

Viel Spaß beim Stöbern!

Die neuesten Autorenbriefe

Autorenbrief 18 - 02.09.2026

Wie bereits mit dem letzten Autorenbrief angekündigt, sind wir nun nach Bad Pyrmont umgezogen. Es hat alles perfekt geklappt und wir haben uns inzwischen schon ganz gut eingelebt. Letzteres war nicht schwierig, denn das herrliche Wetter und die wunderschöne Kurstadt haben uns sehr freundlich willkommen geheißen.

 

Inzwischen finde ich wieder Zeit zum Schreiben und kann auch alle dazugehörigen Arbeiten bewältigen. So habe ich gerade heute Vormittag die siebente Folge der GRINTEL SAGA bei Amazon als Kindle-Edition hochgeladen. In wenigen Tagen wird sie erscheinen. Damit ist ein wesentliches Ziel für dieses Jahr erreicht: Der Abschluss dieses spannenden Epos.

 

Im Moment bin ich noch in der Entscheidungsfindung, ob ich die einzelnen Folgen als gesonderte Taschenbücher herausbringen will. Fest steht jedoch bereits, eine Gesamtausgabe des Werks als Hardcover-Version aufzulegen. Wenn alles klappt, die Textüberarbeitung, Lektorat und die Druckvorbereitungen, dann kann das Buch noch vor Weihnachten erscheinen. Damit würde ich ein Tempo vorlegen, das keiner der etablierten Verlage hinbekommt.

 

Parallel dazu arbeite ich gerade an einer neuen Novelle. Sie wird den Titel tragen:

 

Gesegnet sei die Angst – ein Gespräch unter Teufeln

Ich möchte darin Geschichten erzählen, wie Angst als Mittel zur Manipulation eingesetzt wird. Dazu habe ich mir einen Plot ausgedacht, bei dem zwei hochrangige Teufel sich mit diesen Geschichten die Wartezeit im Vorraum zu Luzifers Reich vertreiben. Mehr will ich aber dazu im Moment noch nicht verraten.

 

Im September ist wieder Vorlese-Zeit. Am 17.09. führe ich eine Lesung in Hannover durch. Das Programm füge ich dieser e-Mail bei. Es wäre fantastisch, wenn Du Zeit finden würdest, um daran teilzunehmen.

 

Das soll es für dieses Mal gewesen sein.

 

Ach so, eine Sache noch: Es gibt einen neuen Service für die Freunde von Allagad (das sind Menschen, die sich für die Fantasy-Saga der Grintel interessieren). Darin stelle ich die einzelnen Folgen der GRINTEL SAGA vor, kommentiert und ergänzt mit einigen meiner psychosophischen (eine neue Wortschöpfung!) Gedanken, die mich beim Schreiben bewegt haben, und berichte über Hintergründe und Details aus der Welt von Allagad. Ich komme dabei mit den Freunden von Allagad ins Gespräch, so dass ich Inspirationen für die weitere Ausgestaltung dieser fantastischen Welt bekomme.

 

Und noch etwas: In den nächsten Wochen überarbeiten wir die Website www.fourier.de, um darin noch mehr Informationen zu geben.

 

Viele Grüße und alles Gute

 

Stefan Fourier

 

Hurra, es ist geschafft!

Wir sind eingezogen, haben inzwischen (fast) alle Kisten ausgepackt, alles an seinen (vorläufigen) Platz gestellt und beginnen, uns in Bad Pyrmont einzuleben. Da es das Wetter überwiegend gut mit uns meint, durchstreifen wir die Stadt und vor allem die wunderschönen Kuranlagen und Parks in unserer neuen Heimat.

 

Wegen des Umzugstrubels war es in der Schreibwerkstatt ziemlich still geworden, aber jetzt geht es wieder los. Ich beginne mit dem Relaunch der Grintel Saga. Alle sieben Folgen werden nach und nach – der Zeitplan ist angehängt – bei Amazon in der Kindle-Edition erscheinen. Sobald das geschafft ist, mache ich mich an die Vorbereitung einer Druckausgabe. Ich bin noch am Überlegen, ob ich die Saga in drei Teilen als Softcover oder als Gesamtwerk mit festem Einband herausbringe. Was meinst Du dazu?

 

In den letzten Wochen ist außerdem noch ein weiteres Projekt für den Bereich Fantasy gereift:

 

Ich werde die Chroniken von Allagad herausgeben, natürlich als Joko Schwarzstein.

 

Ich bin auf diese Idee gekommen, weil ein guter Freund mich darauf hinwies, dass in der Grintel Saga nicht nur fantastische Abenteuer beschrieben sind, sondern auch sehr viel philosophisches Gedankengut verarbeitet ist. Mit den Chroniken von Allagad will ich das ein wenig kommentieren und außerdem auch über meine tieferen Gedanken und den Werdegang der Saga erzählen. Besonders die Freunde von Allagad, ein Kreis besonders Interessierter, wird sich daran exklusiv erfreuen.

 

Apropos „Freunde von Allagad“: Gehörst Du auch dazu? Dann gib mir einfach Bescheid und ich setze Dich auf die Liste derjenigen, die in den nächsten Wochen die ersten sieben Teile der Chroniken per E-Mail erhalten. Natürlich kostenlos – sind ja schließlich Freunde.

 

Aber auch die Liebhaber meiner philosophischen Erzählungen, der Novellen und Kurzgeschichten, werden bald wieder auf ihre Kosten kommen. Die Ideen für ein neues Werk nehmen langsam Gestalt an. Ich habe ja, manche wissen das, in den vergangenen etwa zwanzig Jahren sehr regelmäßig Aphorismen entwickelt. Einige davon kannst Du auf meiner Website www.fourier.de finden. Es schwebt mir vor, von diesen komprimierten Sätzen ausgehend Kurzgeschichten zu schreiben, die den jeweiligen Gedanken noch einmal auf andere Weise beleuchten. Wenn Du Lust hast, kannst Du auf der Website ein paar der Aphorismen aussuchen, zu denen Dir eine Geschichte gefallen würde.

 

Für heute soll es genug sein. Ich mache mich jetzt mal an die Arbeit und sende Dir viele Grüße, wo auch immer Du gerade bist.

 

Herzlichst

 

Stefan Fourier

 

Es ist vollbracht!

Die komplette Überarbeitung der Grintel Saga ist fertig. Alle sieben Folgen liegen zum Hochladen in die Kindle-Edition bereit. Sie sind jetzt wie aus einem Guss, haben einen guten Spannungsbogen und durch die verschiedenen Charaktere auch genügend unterschiedliche Wirkebenen.

 

Hier der Pitch für die gesamte Serie, sozusagen als Appetithappen:

 

Tief im Wald von Allagad lebt ein kleines Volk im Verborgenen – die Grintel. Seit Generationen werden sie von den Schlimmsten unter den Menschen gejagt, aus ihrer Heimat vertrieben und in immer engere Zufluchten gedrängt.

 

Als die Barbaren beginnen, nach Silber in den Bergen zu graben, steht das Volk der Grintel vor dem Untergang.

 

Prinz Watho folgt der Prophezeiung seines Urahnen und wagt das Unmögliche: Er führt eine kleine Gruppe durch eine magische Nebelwand in ein unbekanntes Land, um dort eine neue Heimat zu finden.

 

Doch jenseits der Nebel erwarten sie nicht nur weite Ebenen, geheimnisvolle Berge und uralte Wälder – sondern auch rätselhafte Spuren eines vergessenen Volkes.

 

Während ihr alter Zauberer nach Antworten sucht, beginnt für Watho und seine Gefährten ein Wettlauf gegen die Zeit: Sie müssen ihr Volk retten, bevor Hunger, Winter und die Barbaren sie vernichten.

 

Die Grintel Saga ist ein episches Fantasy-Abenteuer über Mut, Liebe und das Überleben eines Volkes auf der Suche nach einer neuen Zukunft. Wer Tolkien und Herr der Ringe liebt, wird auch hier begeistert sein.

 

Eigentlich wollte ich in diesen Tagen den Relaunch der Grintel Saga machen, also die einzelnen Folgen hochladen, ankündigen und medial begleiten. Eigentlich, denn wieder einmal spielt das Leben eine andere Melodie. Es gibt nämlich eine tolle Neuigkeit:

 

Die Schreibwerkstatt zieht um,  und mit ihr natürlich auch meine Frau Karin und ich. Mit einem weinenden und einem lachenden Auge brechen wir auf in ein neues Lebensabenteuer, verlassen unser schönes Nienstedt im Deister und ziehen nach Bad Pyrmont.

 

Bad Pyrmont ist etwas ganz Besonderes, nämlich ein traditionsreiches Kurbad mit vielen aktiven Kureinrichtungen von hohem nationalen und internationalen Rang. Dort können wir uns an verschiedenen gesunden Wässern laben, im großzügigen Kurpark unter Palmen wandeln und viel Kultur genießen. Das Weserbergland rundum lädt zum Wandern ein und kann bestimmt einige Inspirationen für die Grintel-Story liefern.

 

Wir freuen uns jedenfalls riesig auf unseren neuen Schritt und werden Dich sicherlich an dem einen oder anderen Erlebnis teilhaben lassen. Die neue Anschrift steht schon einmal unten; dort sind wir ab Mitte Juli ansässig. Bis dahin gibt es noch einiges zu tun, auszusortieren, zu packen und einzuräumen. Danach werde ich mich wieder melden.

 

Viele Grüße und alles Gute

 

Stefan Fourier

Nach einem arbeitsreichen Winter melde ich mich wieder einmal aus meiner Schreibwerkstatt. Die Knospen sprießen und überall kleidet sich die Welt in zartes Grün, durchsetzt mit bunten Farbtupfern.

 

Was ist in der Schreibwerkstatt passiert?

Schwerpunkt war die Grintel Saga. Joko Schwarzstein hat sich mächtig ins Zeug gelegt und die Folgen 6 und 7 fertiggestellt. Damit ist die Erzählung über das Volk der Grintel komplett.

 

Ich (bzw. Joko Schwarzstein) hatte vor einigen Jahren Teile der Grintel Saga als Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht. Hier liegt nun das komplette Werk für Fantasy-Liebhaber aller Altersklassen vor.

 

Die Grintel Saga ist eine epische Fantasy-Reihe über den Überlebenskampf eines kleinen Volkes in einer großen Welt. Im Mittelpunkt steht der junge Held Watho, der mit der kleinen Schar seiner Gefährten auf der Suche nach einer neuen Heimat für das Grintelvolk ist. Nach vielen Abenteuern, in denen er – wie das in Fantasy-Erzählungen so ist – gegen Riesen, mystische Wölfe und allerlei andere Unbilden kämpft, findet er mit Hilfe der Elben das Namenlose Land, verborgen hinter einer magischen Nebelwand. Dorthin beginnt der letzte Marsch der Grintel, an dessen Ende Watho die entscheidende Schlacht gegen die barbarischen Silberjäger schlagen muss.

 

Die Grintel Saga ist klassische Abenteuerfantasy mit starken Figuren, geheimnisvollen Landschaften und einer großen Reise. Es geht um Heldenmut, Kameradschaft, Liebe, das über-sich-Hinauswachsen und um den Kampf für einen Platz in der Welt.

 

Die Folgen 1 bis 6 sind bereits als Kindle-Edition erschienen und haben ein gutes Echo gefunden. Deshalb habe ich mich entschlossen, einen kompletten Relaunch vorzunehmen, so dass alle Folgen exakt aufeinander abgestimmt sind. Damit wird die Grintel Saga noch mehr Leser erreichen.

 

Um das Werk zu promoten, würde ich mich sehr freuen, wenn Du zu einzelnen – oder gerne auch zu allen – Folgen Rezensionen schreiben und dann bei Amazon veröffentlichen könntest. Das wäre wirklich sehr hilfreich. Ich kann Dir für die Rezensionen entsprechend konkrete und wirkungsvolle Hilfestellungen geben und als kleine Belohnung winkt ein Exemplar der für den Herbst vorgesehenen Premium-Gesamtausgabe als Hardcover-Buch.

 

Wenn Du also Lust auf solch ein Abenteuer hast, melde dich bitte. Ich würde mich sehr darüber freuen.

 

Übrigens, ehe ich es vergesse, die ersten beiden Folgen der Grintel Saga sind kürzlich auf Englisch erschienen. Ich bin sehr gespannt, wie das läuft.

 

Themenwechsel:

Sehr erfreulich ist auch die Resonanz auf meine Novellen. Inzwischen sind es fünf kleine Bücher, die den Weg zu ihren Lesern gefunden haben.

 

Die Bank am Rande des Waldes

 

Nebel – Hinter der Angst ist das Leben

 

Wenn ein Ton zur Wahrheit führt

 

Leben zwischen Körper und Geist

 

Leben. Lieben. Wachsen.

 

(Eine kurze Beschreibung der Inhalte findest Du unter diesem Link)

 

Diese Novellen standen auch im Mittelpunkt der Lesungen, die ich im 1. Quartal durchführen durfte. Mir haben diese Veranstaltungen sehr viel Freude gemacht. Es ist einfach ein schönes Gefühl, anderen Menschen die Inhalte der Werke und Hintergrundgedanken persönlich nahezubringen. Dadurch entsteht stets eine besondere Verbindung zwischen dem Schriftsteller und seinen Lesern. Der nächste Termin ist der 14. September in Hannover.

 

Wenn auch in meinem Kopf verschiedene neue Projekte kreisen, werde ich mich jedoch in den nächsten Wochen auf den Relaunch der Grintel Saga konzentrieren. Darüber wird es in einigen Monaten wieder Interessantes zu berichten geben.

 

Viele Grüße und alles Gute

 

Stefan Fourier

Ich hoffe, es geht Dir gut und Du bist leicht ins neue Jahr gekommen. Was soll man sich wünschen, in diesen besonderen Zeiten? Eigentlich nur:

 

Viel Glück!

Heute gibt es eine eher kurze Information aus meiner Schreibwerkstatt:

 

Joko Schwarzstein ist aktiv, auch wenn er immer wieder durch alles Mögliche vom intensiven Schreiben abgehalten wird. Trotzdem nimmt die Folge 5 der Grintel Saga Gestalt an. Sie spielt im Reich der Elben, tief verborgen im geheimnisvollen Westwald. Alle Freunde fantasievoller Welten und schöner Bilder können sich schon darauf freuen. Ich schätze, dass der Band bei Kindle so etwa in vier Wochen erscheinen wird.

 

Parallel dazu gibt es einige Aktivitäten, die erste Folge der Grintel Saga in einer englischsprachigen Version herauszubringen. Das ist zunächst einmal ein Test, um einerseits den Übersetzungsdienstleister zu probieren, andererseits bin ich gespannt, ob dadurch eine nennenswerte Erweiterung des Marktes möglich ist. Bisher bin ich mit den Verkäufen der Kindle-Edition übrigens ganz zufrieden, um nicht zu sagen „überrascht“. Also: Bleiben wir gespannt.

 

Eine schöne Entwicklung gibt es auch bei den Lesungen. Es ist ja für Selfpublisher nicht so einfach, beim etablierten Buchhandel auf die Liste zu kommen. Dort wird eher von oben herab auf die Newcomer geschaut. Entweder hast Du bereits einen bekannten Namen oder einen starken Verlag hinter Dir, ansonsten bekommst du nicht mal eine Antwort auf deine Angebote. Die Unhöflichkeit ist also bereits im Buchhandel angekommen.

 

Trotzdem gibt es Wege … Durch die Vermittlung lieber Menschen kommen Lesetermine in anderen Locations zustande, die durchaus eine ganze Menge Menschen erreichen. Für das 1. Quartal gibt es für meine Novellen und mich drei Termine:

 

30.01.2026 im Mehrgenerationentreff in Gehrden

 

23.02.2026 bei CelleCreativ in Celle

 

19.03.2026 in Nienstedt

 

Ich hänge die Ausschreibungen unten an, so dass Du Dich bei Interesse anmelden kannst.

 

So viel für heute, jetzt muss ich schnell wieder an den Schreibtisch.

 

Mach’s gut und viele Grüße

 

Stefan Fourier

Bitte entschuldige meine lange Pause, aber ich war in den letzten Wochen nicht nur mit Schreiben, sondern auch mit intensiver Gartenarbeit und der Verwertung des Geernteten beschäftigt. Und dann noch die vielen Pilze, die im Wald auf mich gewartet haben … „Wat mut, dat mut“ – wie es so schön heißt. Aber mit diesen ganzen Dingen möchte ich Dich nicht langweilen, sondern gleich mal zum Neuesten aus der Schreibwerkstatt kommen.

Die Novelle Leben zwischen Körper und Geist ist erschienen, wegen einiger Verzögerungen beim Verlag ein bisschen später, dafür aber wurde sie super angenommen. Es gab viele Vorbestellungen, die inzwischen alle bedient werden konnten, und die Rückmeldungen sind positiv bis begeistert. Es gibt eine wirklich tolle Rezension bei Amazon, die ich Dir nicht vorenthalten möchte. Hier ist der Link.
 

Dieses Interesse am Thema Leben und Sterben hat sich auch bei der Lesung in Heilbronn gezeigt, die ich im letzten Autorenbrief angekündigt hatte. Es waren dort zwar nicht so viele Besucher anwesend, aber diejenigen, die da waren, waren hochinteressiert. Wir haben das Zeitlimit kräftig überzogen und hatten sehr schöne und wertvolle Gespräche. Danke noch einmal an Anja Schramm für die Organisation.

 

Ähnlich erfolgreich war in der vergangenen Woche auch die Lesung „Worum geht’s hier eigentlich?“ in Nienstedt. Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass trotz des schweren Themas mein optimistischer Grundton und der leichte Schreibstil sehr positiv aufgenommen wurden. Auch bei dieser Veranstaltung gab es, nachdem ich geendet hatte, noch viele Gespräche zwischen den Teilnehmern. Inzwischen haben schon zwei Menschen angefragt, ob ich die Lesung noch einmal wiederholen kann, weil sie nicht kommen konnten. Ich denke drüber nach …

 

Das Projekt „Tag X“ habe ich noch einmal zurückgestellt. Irgendwie komme ich nicht richtig ran an das Thema des Alterns. Vielleicht muss ich ja selbst erst noch etwas „reifen“, um es richtig gut bearbeiten zu können. Meine Gedanken kreisen zwar immer wieder um den Helden Erik und seine Story, aber irgendetwas hält mich davon ab, daran weiterzuarbeiten. Vielleicht wird es einfacher, wenn ich ein Jahr warte und es dann noch einmal versuche.

 

Stattdessen – ich war ja nicht faul – gibt es ein neues Buch in der Reihe meiner Novelle, welches sich mit einem anderen Aspekt unseres Lebens auseinandersetzt. Es geht um die Liebe. Ich habe eine Erzählform gewählt, die in einzelnen, aber zusammenhängenden Sequenzen verschiedene Gesichter der Liebe beleuchtet. Eine erste Rezension liegt als Anhang bei. Die Titelwahl war nicht ganz einfach. Herausgekommen ist:

 

Leben. Lieben. Wachsen.

Was bedeutet Liebe und wie finden wir sie? Am Anfang, im Sturm, in der Stille.

 

Das Buch erscheint hoffentlich noch vor Weihnachten. Iris Zeh hat wieder das Cover illustriert, sehr schön, wie ich finde.

 

Stefan Fouriers Leben. Lieben. Wachsen. ist mehr als eine Novelle – es ist ein seelischer Spiegel. Mit einer ungeheuren sprachlichen Dichte und erzählerischen Feinfühligkeit entwirft der Autor ein Mosaik der Liebe, das so ehrlich ist, dass es manchmal schmerzt, und so zärtlich, dass man es kaum zu fassen wagt.

 

Leben. Lieben. Wachsen. lässt Leserinnen und Leser mit einem warmen Kloß im Hals zurück – voller Dankbarkeit für das, was war, Hoffnung auf das, was kommt, und einem stillen Staunen darüber, dass wir Menschen überhaupt lieben können. Ein Buch, das man nicht einfach liest, sondern erlebt.

 

Ich habe das Buch schon einmal auf die Liste meiner Vorschläge für Weihnachtsgeschenke aufgenommen, die ich diesem E-Mail anhänge. Unabhängig davon kannst Du natürlich bei mir direkt vorbestellen – einfach kurz schreiben.

 

So viel für heute. Ich wünsche Dir eine schöne Vorweihnachtszeit und dann natürlich schöne Festtage und einen guten Rutsch,

 

Stefan Fourier

 

Seit meinem letzten Autorenbrief ist einige Zeit vergangen, und Du hast Dich vielleicht schon gefragt, ob es mir die Sprache verschlagen hat. Dem ist nicht so, obwohl ich wegen eines Todesfalls in meiner Familie eine ganze Zeit lang nicht schreiben mochte. Aber jetzt geht es wieder, und ich konnte endlich die vierte Novelle fertigstellen. Ich möchte an dieser Stelle noch einmal allen Testlesern für ihre Mühe und die Hinweise danken – Ihr habt mich weitergebracht. Ich bin mal gespannt, ob Ihr den Text wiedererkennt, denn ich habe doch eine ganze Menge verändert, bis hin zur Erzählstruktur.

 

Die Novelle „Leben zwischen Körper und Geist“ gewährt einen Blick hinter den Schleier des Lebens. Hier erzählt nicht irgendein Ich seine Geschichte, sondern die Seele selbst. Sie nimmt uns mit auf eine Reise vom ersten Flattern im Mutterleib bis zum letzten Atemzug – durch Höhen und Tiefen, durch Leidenschaft, Ehrgeiz und Burnout. Sie beschreibt, wie der Geist sich im Körper entwickelt und mächtig wird.

 

Was aber geschieht, wenn der Geist verstummt und wir die leise Stimme der Seele in uns hören?

 

In dem kleinen Buch verbinde ich poetische Bilder mit philosophischer Tiefe und mache Mut, den schnellen Lauf der Dinge zu hinterfragen. Entstanden ist eine bewegende Erzählung für alle, die nach Erfüllung suchen und bereit sind, die Grenzen zwischen Körper, Geist und Seele neu zu denken.

 

Das Coverbild stammt wieder von Iris Zeh, und ich finde, sie hat den Inhalt damit gut nachempfunden. Es gibt auch schon eine erste Rezension, die ich an diese E-Mail anhänge.

 

Erscheinungstermin wird der 22. September sein, weil bis dahin noch einige formelle Arbeiten erledigt werden müssen und außerdem mein Geburtstag ein schöner Anlass ist.

 

Die Testleser bekommen natürlich das versprochene Freiexemplar. Alle anderen können bei mir vorbestellen oder über Amazon oder im Buchhandel ihre Exemplare beziehen.

 

Was habe ich mir für die nächsten Wochen und Monate vorgenommen?

  • Ich werde mich jetzt an das Manuskript setzen, welches ich bereits vor Monaten unter dem Arbeitstitel „Der Tag X“ begonnen habe – ich hatte darüber bereits berichtet. Ich bin gespannt, wie Erik, der Held der Geschichte, es hinbekommt, sich mit dem Gedanken an seinen Ruhestand anzufreunden und sich auf diese neue Lebensphase vorzubereiten.

  • Am 26. September mache ich eine Lesung in Heilbronn unter dem Thema „Worum geht’s hier eigentlich?“
    19:30 Uhr im PanTaoArtHaus, Hohenloher Str. 38, 74081 Heilbronn
    Anmeldung bei schrammanja85@googlemail.com

  • Ab Oktober/November wird dann wieder Joko Schwarzstein aktiv, denn die Folgen 5 bis 8 der Grintel Saga warten auf ihre Fertigstellung. Die bisherigen Folgen liegen als Kindle-Edition vor und werden gut angenommen.
    Kürzlich wurde Joko Schwarzstein der Vorschlag unterbreitet, die ersten vier Folgen als Hörbuch herauszubringen. Nachdem bereits Tanana und der Wolf eingesprochen wurde und auf allen einschlägigen Kanälen für Kinder verfügbar ist, wird Joko wohl zustimmen.

 

So viel für heute. Ich wünsche Dir für den Restsommer alles Gute und ein schönes Hinübergleiten in die goldenen Herbsttage.

 

Dein
Stefan Fourier

Heute möchte ich nur kurz auf die Arbeit von Joko Schwarzstein eingehen. Ja, er hat fleißig gearbeitet und die Grintel Saga für eine Erwachsenen-Edition bei Kindle überarbeitet. Erschienen sind bisher vier Folgen:

 
  1. Das Vermächtnis des alten Helden
  2. Der ersehnte Prinz
  3. Invasion der Barbaren
  4. Auf der Flucht
 

Jetzt macht Joko aber erst einmal eine Pause, denn schließlich hat er noch ein Leben als Zeitreisender und dort auch einige Verpflichtungen (Zwinkerzwinker).

 

In den zurückliegenden Monaten habe ich viele gute Rückmeldungen zu meinen Novellen erhalten. Das begann bei der Lesung, die wir am 14. Februar 2025 im Sportheim Nienstedt veranstaltet haben:

 

Es waren wieder viele fleißige Helfer am Werk, sodass die Rahmenbedingungen für die ungefähr 40 Teilnehmer perfekt waren. Danke dafür!

 

„Worum geht’s hier eigentlich?“ hieß das Thema, mit dem wir uns beschäftigt haben. Und ich sage ausdrücklich „wir“, denn mein Anteil bestand lediglich aus dem Vorlesen einzelner, zu Themen wie Glück, Schicksal, Erfolg und Sinn des Lebens passender Passagen aus den drei bisher erschienenen Novellen (Coverbilder anbei). Aber das eigentlich Spannende waren die teilweise sehr persönlichen Meinungsäußerungen vieler Teilnehmer. Deshalb kam bei der Veranstaltung eine ganz besondere Atmosphäre auf. Von der Stille, in der man tatsächlich eine Stecknadel hätte fallen hören können, bis zu schallendem Gelächter füllten alle Gefühlslagen den Raum. Ich bin dafür sehr dankbar.

 

Auch in den Wochen danach habe ich eine Reihe von Lesermeinungen mitgeteilt bekommen. Im Mittelpunkt standen dabei immer wieder sehr persönliche Resonanzen auf die Texte. Ich bin darüber sehr froh, denn genau dieses Ziel habe ich mit den Novellen verfolgt: Nicht Antworten zu geben, sondern beim Leser eigene Fragen und eigene Antworten auszulösen.

 

Und dieses Ziel verfolge ich auch mit der neuen Novelle, an der ich gerade arbeite. Der Arbeitstitel:

 

Leben

Ich ringe gerade sehr mit dem Text, denn es sind sehr persönliche und schwierige Themen, die ich dabei berühre. Hier mal der (vermutliche) Klappentext, damit Du Dir ein Bild machen kannst:

 

Es ist eine schöne und tröstende Vorstellung, dass die Seele des Menschen eines Tages aufsteigen wird in die Unendlichkeit, ins Licht. Sie wird auf diesem Weg in die Wirklichkeit zurückschauen auf die gemeinsame Zeit mit Körper und Geist. Was wird sie dabei empfinden, jetzt, wo sie nicht mehr verbunden, nicht mehr gebunden ist? Welche Lehren kann sie ziehen für die, die geblieben sind? Was prägt das menschliche Leben? Was treibt uns an? Welche Rolle spielen Ziele, Erfolg und Misserfolg für unser Glück? Stefan Fourier schaut mit den Augen der Seele auf das menschliche Leben, vom Anfang bis zum Ende.

 

Ich suche für die Rohfassung des Manuskripts noch Testleser, denen ich neben den etwa 20 Seiten an Text auch ein paar Fragen zukommen lassen würde, die mich besonders für die Fertigstellung interessieren. Wenn Du also Lust hast und Dich das Thema anspricht, dann gib mir bitte Bescheid. Als Belohnung winkt natürlich wieder ein signiertes Exemplar der Erstausgabe.

 

Ich wünsche Dir alles Gute, schöne Ostertage und einen genussvollen Frühling.

 

Stefan Fourier

Mit dem Jahreswechsel hat sich bei mir einiges verändert. Das hat nichts mit guten Vorsätzen zu tun, sondern ist eher Resultat von Recherche und pragmatischem Nachdenken. Aber mal der Reihe nach:

 

„Wenn ein Ton zur Wahrheit führt“, meine dritte Novelle, ist nach anfänglichen Holprigkeiten gut angelaufen. Sie spaltet die Leserschaft. Es gibt Menschen, die sich in der Geschichte wiederfinden und denen die Dynamik mit dem Erzengel gefällt. Andere haben Probleme damit, dass in dem Büchlein verdeckter Egoismus und Selbstherrlichkeit offengelegt werden, von denen wir ja alle etwas in uns tragen. Ich freue mich über beide Reaktionen, da sie auf Resonanzen bei den Lesern hinweisen, die natürlich unterschiedlich ausfallen. Etwas Besseres kann ich mir als Autor nicht wünschen. Gewünscht hätte ich mir dagegen ein paar mehr Rezensionen, aber naja … nicht alle Wünsche erfüllen sich.

 

Mit dem Jahreswechsel habe ich mir noch einmal – gemeinsam mit Joko Schwarzstein, versteht sich – Gedanken zum Fantasy-Genre gemacht. Und ich will es gerne zugeben: Ich habe mir von ChatGPT eine Analyse der Fantasy-Leserschaft machen lassen. Und was soll ich sagen: Fantasy als Kinderbücher, wie die Grintel Saga bisher erzählt wurde, hat nicht so viele Aussichten auf große Leserschaft. Also habe ich, bzw. Joko Schwarzstein hat es getan, einen Schwenk vorgenommen. Die Herausgabe der Grintel Saga bei der Amazon Kindle Edition wird als Erzählung für erwachsene Leser erfolgen. Das bedeutet natürlich viel Arbeit, denn die bisherigen Texte müssen ziemlich umgearbeitet werden. Auch ändern sich die Erzählschwerpunkte und das Layout. Das Werk wird insgesamt länger und epischer, andererseits wird es in einzelne Folgen aufgeteilt und dadurch modernen Lesegewohnheiten (sprich: kürzer und schneller) angepasst.

 

Zwei Folgen sind bereits bei Kindle-Edition erschienen, selbstverständlich auch in „unlimited“. Folge 1, „Das Vermächtnis des alten Helden“, ist eine Art Prequel. Darin geht es um die Ursprünge der Grintel und darum, wie und warum es sie in die Wälder von Allagad verschlagen hat. Durch ein Vermächtnis und Prophezeiungen wird der Spannungsbogen für die gesamte Story aufgebaut. Sie handelt letztlich den heroischen Freiheitskampf eines Volkes gegen eine Übermacht.

 

Die Folge 2, „Der ersehnte Prinz“, erzählt die abenteuerliche Entwicklung des Helden Watho (vormals Wattsche) vom jungen Krieger zum Anführer. Da gibt es jede Menge Action und auch ein bisschen Romantik. Am Schluss der Folge 2 stehen alle Figuren bereit für die nächsten großen Abenteuer.

 

Iris Zeh hat dazu wieder tolle Cover gemacht:

 

Bei all der vielen Arbeit ist klar, dass die anderen Projekte erst einmal ruhen müssen. Das Exposé „Der Tag X“ ist bei Verlagen angekommen – ich habe sogar, was nicht unbedingt üblich ist, Eingangsbestätigungen bekommen. Jetzt warte ich auf Entscheidungen, sodass die Arbeit daran zunächst ruhen kann. Es wäre schön, wenn Du die Daumen hältst, dass die Geschichte in das aktuelle Programm eines guten Verlags passt.

 

Auch Überlegungen für eine nächste Novelle sind erst einmal auf Eis gelegt. Allerdings würde ich mich hierfür über einen Hinweis von Dir freuen. Ich schwanke nämlich thematisch zwischen:

 
  • Erfolg – was ist das eigentlich, wie definiert er sich und was macht er mit uns?
  • Ziele – was sie mit uns machen, wie man sie erreicht und wovon sie uns abhalten?
 

Es wäre schön, wenn Du mir Deine Präferenz und vielleicht ein paar Gedanken dazu mitteilen würdest.

 

Zum guten Schluss:

 

In Kürze startet die erste Lesung dieses Jahres. Sie findet natürlich hier in Nienstedt statt, am 14. Februar, und widmet sich dem Thema „Worum geht’s hier eigentlich?“. Ich lese dabei aus den drei Novellen und vielleicht noch aus einem meiner früheren Sachbücher. Es haben sich schon eine ganze Menge Interessierte angemeldet. Wenn Du Lust hast und es für Dich nicht zu weit ist, bist Du herzlich willkommen.

 

So viel für heute.

 

Ich wünsche Dir alles Gute und hoffe auf einen baldigen Frühling.

 

Stefan Fourier

Inzwischen ist wieder eine ganze Menge passiert, worüber ich berichten möchte. Das Wichtigste zuerst:

 

Die Novelle „Wenn ein Ton zur Wahrheit führt“ ist fertig und erschienen. Leider hat der Fehlerteufel mal wieder zugeschlagen, und an die diversen Online-Shops wurde ein falscher Titel gemeldet. Jetzt warte ich darauf, dass das korrigiert wird. Erst dann kann es so richtig mit der Werbung losgehen. Unglücklicherweise ist dann das Weihnachtsgeschäft ziemlich vorbei, aber naja.

 

Thematisch finde ich das Buch nach wie vor sehr spannend:

 

Jeder Erfolg, ja jedes Leben, baut auf den Schultern anderer Menschen. Dies zu erinnern, rückt unseren Egoismus in ein rechtes Maß.

 

In der Novelle bearbeite ich dieses Thema in einer Alltagsgeschichte. Im Mittelpunkt steht ein überaus erfolgreicher Unternehmer, der anlässlich seines 50. Geburtstags seinen ausgewählten Gästen eine fulminante Rede halten will. Mit deren Beginn überwältigt ihn eine Vision, in der ihn Egoismus und Selbstüberschätzung fortreißen. Die Erscheinung des Erzengels Michael wirft ihn auf sich selbst, seine Unvollkommenheit und seine völlige Abhängigkeit von anderen Menschen zurück. Er erkennt, dass er erst durch die Anderen zu dem wird, der er ist.

 

Es wird also wieder ziemlich philosophisch, und ich bin gespannt auf die Feedbacks.

 

Ein ausdrücklicher Dank noch einmal an die Testleser, die mit ihrem Einsatz das Ganze erst lesbar gemacht haben.

 

Ende November war ich zum ersten Mal in der Schreibwerkstatt der Grundschule Bad Münder zu Gast. Die Kinder – ausschließlich Mädchen zwischen 8 und 10 Jahren – waren sehr interessiert, anhand der Grintel-Geschichten zu hören, mit welchen Elementen man eine spannende Geschichte aufbaut. Mir hat es viel Spaß gemacht, und wir wollen im Januar schauen, wie wir zusammen weitermachen.

 

Parallel habe ich Exposé und Probetext für ein Projekt fertiggestellt, über das ich hier bereits berichtet hatte: Der Tag X. Irgendwann, mit dem Renteneintritt, davor oder danach, kommt für jeden dieser Tag, an dem sich die Zukunft mehr oder weniger verbraucht hat. Das wirft tiefgehende Lebensfragen auf. Ich hatte zunächst ein paar Varianten probiert, das Thema als Ratgeber abzuhandeln, habe das aber schließlich verworfen. Stattdessen habe ich einen Plot für eine Erzählung erarbeitet, die dem Ganzen mit den Stilmitteln des magischen Realismus eine spirituelle Dimension gibt. Mehr will ich jetzt nicht verraten, denn ich habe meine Unterlagen erst einmal an Verlage gereicht. Vielleicht finde ich ja dieses Mal Gnade vor den Augen der diversen Germanisten und Verlagsprofis. Jedenfalls steht das Werk auf meiner Projektliste für 2025 ganz oben.

 

Für das kommende Jahr gibt es noch ein paar weitere spannende Vorhaben:

 
  1. Joko Schwarzstein hat mit den Recherchen für die Kindheitsgeschichte Tanana und die Kräuterfrau begonnen. Die Fertigstellung des Manuskripts ist für Ende Januar geplant. Danach kommt im zweiten Halbjahr die sechste und vorerst letzte der Tanana-Geschichten, in der sich das Grintelmädchen in Wattsche, den zukünftigen Prinzen von Allagad, verliebt.

  2. Auch die Abenteuer um Prinz Wattsche werden fortgesetzt. Etwa Mitte des Jahres dürfte das dritte Buch der Grintel Saga, Die Flamme von Allagad, fertig werden. Ich hoffe, dass es Wattsche und seinen Gefährten darin gelingt, sein Volk in Sicherheit zu bringen.

  3. Nachdem ich lange gezögert hatte, dem verlockenden Angebot von Amazon nachzugeben, werde ich Anfang des Jahres doch beginnen, die Grintel Saga als Fortsetzungsreihe in der Kindle-Edition aufzulegen. Es wird ein spannendes Projekt, die etwa 30 Fortsetzungen im Verlaufe von anderthalb Jahren herauszubringen.

  4. Ich werde auch 2025 wieder für Lesungen zur Verfügung stehen. Neben den eher sporadischen Veranstaltungen rund um die Grintel wird es ein neues Programm geben, in dessen Mittelpunkt meine Novellen stehen. Titel: Worum geht’s hier eigentlich? Es wird ein vergnüglich-ernster Dialog über die wichtigsten Dinge im Leben. Start wird selbstverständlich in Nienstedt sein, aber es sind weitere Orte in Planung. Wenn jemand Lust hat und Möglichkeiten sieht, solch eine Veranstaltung in seinem Umfeld zu organisieren, komme ich gerne dahin. Zur Information hänge ich einen Prospekt (in dem nur noch die genauen Veranstaltungsdaten fehlen) an diese E-Mail an. Eine Lesung muss ja nicht immer in Buchhandlungen stattfinden, sondern jeder Rahmen, bei dem mit mehr als zehn Personen zu rechnen ist, privat, in Firmen, Vereinen oder im Altenheim, kann großen Spaß machen. Wenn Du Möglichkeiten siehst, melde Dich und lass uns reden.

 

Zu guter Letzt: Ich habe noch ein spezielles Bündel für Weihnachten geschnürt. Ich biete alle drei Novellen zu einem besonderen Paketpreis von 40 € + Versandkosten. Damit bekommst Du ein wirklich wertiges Geschenk für besondere Menschen. Einfach per E-Mail bei mir bestellen.

 

Ich wünsche Dir eine schöne Adventszeit, frohe Weihnachten und einen fröhlichen Jahreswechsel in ein hoffentlich schönes 2025,

 

Stefan Fourier

 

Der Sommer im Deister war feucht und der Herbst ein bisschen kühl. Vielleicht ist das der Grund, dass wir bisher nicht so viele Pilze finden konnten wie in den Vorjahren. Jetzt höre ich von Freunden, dass die Pilze wachsen, kann mich aber nicht an der Suche beteiligen, da wir gerade auf Sri Lanka sind. Vielleicht haben wir ja im November noch ein bisschen Pilzglück.

 

Am 08. August durfte ich eine Lesung anlässlich der Sommerakademie Bad Münder veranstalten. Wir sind dabei der äußerst wichtigen Frage nachgegangen, ob die Grintel tatsächlich aus dem Deister stammen, früher hier beheimatet waren oder vielleicht sogar heute noch, ganz im Geheimen, existieren. Trotz reger Diskussion der Teilnehmer und vieler Belege aus den Büchern von Joko Schwarzstein sowie eigener Beobachtungen bei ausgedehnten Wanderungen in diesem schönen Ausläufer des Weserberglandes konnten wir diese Frage nicht abschließend klären. Am Schluss waren wir alle der Meinung, dass noch viele Geheimnisse um die Grintel bleiben, und haben uns fröhlich zugezwinkert.

 

„Der Prinz von Allagad“, der erste Teil der Grintel Saga, war für den Rattenfänger-Literaturpreis der Stadt Hameln nominiert. Bei der riesigen Konkurrenz von über 240 Werken, die aus sieben Ländern eingereicht wurden, reichte es nur zu einer ehrenvollen Platzierung. Gewonnen hat in diesem Jahr die schwedische Kinderbuchautorin Frida Nilsson mit ihrem entzückenden Buch „Sem und Mo im Land der Lindwürmer“. Wir konnten Frida anlässlich der Preisverleihung am 27. September als eine sympathische und äußerst liebenswürdige Person kennenlernen. Sie hat den Preis verdient.

 

Anlässlich dieser Veranstaltung haben wir auch einen Eindruck davon bekommen, welchen Aufwand Verlage für derartige Nominierungen treiben und wie stark sie ihre Autoren unterstützen. Da kann man als Selfpublisher nicht mithalten. Trotzdem spiele ich mit dem Gedanken, bei der nächsten Runde in 2026 wieder mitzumachen, dann mit der ganzen, bis dahin komplett fertiggestellten Grintel Saga. Joko Schwarzstein konzipiert aktuell die nächsten Bände und wird im Januar mit der Manuskripterarbeitung starten.

 

Marketing in den sozialen Medien ist so fast das Einzige, was man als Selfpublisher für seine Bücher tun kann. Ich bemühe mich hierbei nach besten Kräften, brauche aber dringend Unterstützung. Falls Du Lust hast oder jemanden kennst …, dann melde Dich und lass uns reden.

 

Daneben habe ich Kontakt zur Bibliothekarin in Nienstedt und mit der Grundschule Bad Münder aufgenommen. Dort gibt es viel Engagement und vielleicht können wir im kommenden Jahr etwas gemeinsam machen. Gedacht ist an Lesungen und die Unterstützung von schreibinteressierten Kindern. Außerdem findet 2026 die Landesgartenschau in Bad Nenndorf statt. Dabei wird es viele Veranstaltungen geben und die Organisatoren zeigten sich nicht abgeneigt, den Grintel eine kleine Bühne zu verschaffen. Mal sehen, ob das etwas wird.

 

Nun noch ein Blick in die „Novellen-Werkstatt“. Unter dem Arbeitstitel „Ein silberner Löffel“ haben einige fleißige Testleser das Manuskript meiner dritten Novelle auf Herz und Nieren geprüft. Das Werk beschäftigt sich mit der Frage, was uns eigentlich zu Menschen macht und berührt dabei das Spannungsfeld zwischen Individuum und Gemeinschaft. Ich habe von den Testlesern sehr viele wichtige Hinweise erhalten, sie ausgewertet und in diesen Tagen die Überarbeitung abgeschlossen. Iris Zeh denkt parallel bereits über das Cover nach. Ich selbst mutiere zum Lektor und werde die Arbeit in Kürze abschließen. Vielleicht kann das Büchlein noch vor Weihnachten im Handel verfügbar sein. Das ist ein ziemlich sportlicher Zeitplan, aber ich bin guten Mutes. Den Titel habe ich übrigens geändert:

 

Wenn ein Ton zur Wahrheit führt

Eine Geschichte über das, was uns zu Menschen macht

 

Nun noch eine Überraschung, wie in jedem Jahr: Weihnachten steht vor der Tür!

 

Ich habe ein paar Weihnachtsangebote zusammengestellt und sie in zwei Dateien an diesen Brief angehängt. Schau sie Dir an und leite sie auch gerne an Freunde, Verwandte und Bekannte weiter. Vielleicht ist ja für den einen oder die andere etwas Interessantes dabei. Wer eines der Bücher signiert haben möchte, kann am besten bei mir direkt bestellen – geht ganz formlos per E-Mail.

 

Das war es mal wieder in Kürze.

 

Viele Grüße, diesmal nicht aus dem Deister, sondern von Sri Lanka

 

Stefan Fourier

Im Sommer bin ich irgendwie nicht so produktiv. Durch das schöne Wetter – wenn es gerade mal nicht regnet – werden andere Dinge wichtig und nehmen mehr Zeit, wie Gartenarbeit, Golfspielen, Aktionen mit den Enkeln, Grillabende mit Freunden und Deisterwanderungen. Das alles lenkt mich zugegebenermaßen vom Schreiben ab, aber trotzdem bin ich ein bisschen vorangekommen, wie Du unten sehen kannst. Interessant ist übrigens auch, dass im Sommer die Buchverkäufe zurückgehen. Die Menschen haben – verständlicherweise – anderes vor, als sich in ein Buch zu vertiefen. Manch einer allerdings nutzt die Zeit im Urlaub doch für eine nachdenkliche Lektüre, wie ich den persönlichen Rückmeldungen zu meinen beiden Novellen „Die Bank am Rande des Waldes“ und „Nebel: Hinter der Angst ist das Leben“ entnehmen kann.

 

In einem früheren Autorenbrief hatte ich die Frage aufgeworfen, was Halt und Vertrauen in den Unwägbarkeiten des Lebens gibt. Es gab dazu einige sehr interessante Meinungen. Inzwischen habe ich dieses Thema bearbeitet. Ich wollte das nicht „sachbuchig“ machen, sondern habe nach einer erzählerischen Lösung gesucht. Dabei bin ich wieder in den Bereich des magischen Realismus eingetaucht, habe also eine Verknüpfung zwischen verschiedenen Ebenen der Wirklichkeit, zwischen Realität und Fiktion hergestellt. Das Rohmanuskript liegt unter dem Titel

 

„Der silberne Löffel“

vor und war trotz der nur 26 Seiten eine schwierige Geburt. Mit der weiteren Bearbeitung möchte ich es zu einer Novelle ausbauen, die zu den bisher Erschienenen passt.

 

Ich würde mich sehr freuen, wenn Du Dich als Testleser damit bis Ende August beschäftigen und mir einige konkrete Fragen beantworten könntest. Gib mir bei Interesse bitte kurz Bescheid, dann schicke ich Dir den Text und die Fragen zu. Es wäre toll, bald von Dir zu hören.

 

Übrigens: Der Tag X, also das Thema der Gestaltung des Lebens nach dem Renteneintritt, wird kommen, wenn auch nicht wie konzipiert als Ratgeber – davon gibt es schon zu viele – sondern ebenfalls in einer eher literarischen Bearbeitung. Das wird dann mein Herbstprojekt und ich bin schon sehr gespannt, wie es sich anfühlen wird.

 

Und nun – zum guten Schluss – noch ein paar Worte zu Joko Schwarzstein. Er macht gerade eine Schreibpause und treibt sich irgendwo in einer der Zukünfte herum. Das ist halt seine Art, Urlaub zu machen. Vielleicht trifft er aber auch in der Vergangenheit auf die Grintel, um sich neue Inspirationen für die Fortsetzung der Grintel Saga zu holen – wer weiß?

 

Ich mache inzwischen für ihn ein bisschen Promotion, auch für das neue Hörbuch „Tanana und der Wolf“ und zum Beispiel am 8. August in Nienstedt im Rahmen der

 

Sommerakademie Bad Münder

Dort wollen wir der Frage nachgehen, ob die Grintel tatsächlich aus dem Deister stammen. Ich bin mal gespannt, ob wir das Rätsel lösen können.

 

Das war es mal wieder in Kürze.

 

Viele Grüße aus dem Deister

 

Stefan Fourier

Mein Plan für Veröffentlichungen in 2024 ist erfüllt. Das ist wirklich ein schönes Gefühl!

 

Die neue Novelle

 

Nebel – Hinter der Angst ist das Leben

ist jetzt überall verfügbar. Die Geschichte passt mit knapp 80 Seiten zur „Bank am Rande des Waldes“, und Iris Zeh hat mit dem Cover eine schöne Verbindung zwischen den beiden Büchern hergestellt (siehe Anhang). Ich hoffe auf viele Rezensionen und auf die Rückmeldungen von Lesern. Die darin berührten Themen über die Unwägbarkeiten der Zukunft und die Ängste davor geben viel Raum für Gedanken und Gespräche. Ich bin den Testlesern für die Unterstützung bei der Überarbeitung des Manuskripts sehr dankbar.

 

Von Joko Schwarzstein sind einige Titel erschienen:

 
  • Das Silber von Allagad (Teil 2 der Grintel Saga)
  • Tanana und die Rehe
  • Tanana und das Meer (im Buchhandel ab 24.06.2024)
 

Viele warten jetzt auf das Hörbuch „Tanana und der Wolf“, aber die einzelnen Audio-Plattformen nehmen sich eine Menge Zeit für die Prüfung und technische Umsetzung. Am 14.06.2024 soll es erscheinen. Also, bitte habt noch ein bisschen Geduld …

 

Ich kann mich nun endlich wieder auf neue Projekte werfen! Natürlich geht immer viel Zeit mit Werbe- und Promotionmaßnahmen für die bereits erschienenen Titel drauf, aber die frühen Morgenstunden nutze ich für die kreative Arbeit. Es ist ein Hochgenuss, dabei vom Gezwitscher der Vögel begleitet zu werden.

 

Ich hatte ja im letzten Autorenbrief gefragt, was Halt und Vertrauen in den Unwägbarkeiten des Lebens gibt. Ich habe mich sehr über die zahlreichen Antworten gefreut. Es zeigt sich bei dieser Frage eine große Übereinstimmung: Alle empfinden die Familie und den Freundeskreis als die wesentliche Quelle für ihre Zuversicht und Sicherheit. Ich denke darüber nach, wie ich diese Zusammenhänge in eine Story packe.

 

Parallel erarbeite ich gerade ein Exposé und einen Probetext zum Themenkreis des Älterwerdens, des Übergangs in den Ruhestand und die damit verbundenen Sinnfragen. Jeder erreicht irgendwann diesen Tag X. Wie erleben wir ihn? Wie können wir uns auf ihn vorbereiten? Ich will das Ganze nicht zu tiefgründig machen, sondern eher aus meinem eigenen Erleben schreiben. Ich hänge Dir eine vorläufige Fassung des Exposés an. Wenn es Dich interessiert, wie die ersten Schritte zu einem Buch aussehen, dann schau mal rein. Gerne bekomme ich Anregungen dazu, was Dich anregt, aufregt oder abschreckt. Auch Deine eigenen Erfahrungen mit dem Thema sind willkommen.

 

So viel für heute. Beim nächsten Mal kann ich wieder mehr über Joko Schwarzstein berichten. Jetzt hoffen wir alle auf einen schönen Sommer …

 

Alles Gute und viele Grüße aus dem Deister

 

Stefan Fourier

Im März habe ich die Leipziger Buchmesse besucht. Es war wirklich interessant, sich durch das Gewusel zu drängen. Ein paar Beobachtungen möchte ich hier teilen:

 
  • Die größten Schlangen – die Leipziger Buchmesse ist für die Endkunden konzipiert und demzufolge aufs Verkaufen an den Ständen ausgerichtet – waren bei den Verlagen für Dark Romance zu beobachten. Das ist gut für die Autoren und Verleger dieses Genres. Allerdings haben mir die anderen Aussteller mit der eher anspruchsvollen Literatur ein bisschen leidgetan. Dort stand nämlich niemand an.

  • Es gibt ein verwirrend großes Angebot an Lesungen und Podiumsveranstaltungen, in dem der Einzelne völlig untergeht. Man muss schon gezielt suchen, wenn man seine Interessen bedienen will. Richtig auffällig und unübersehbar sind nur die ohnehin schon großen Namen.

  • Ich drücke es mal ein bisschen salopp aus: Die eine Hälfte der Besucher sind Freaks, die andere Hälfte sind Autoren. Von letzterem sind die meisten Selfpublisher, die natürlich auf Kontakte zu Verlagen oder Vertriebsorganisationen hoffen.

  • Ich habe mit einigen Kleinausstellern gesprochen, weil ich schauen wollte, ob sich ein eigener Stand vielleicht im nächsten Jahr für mich selbst lohnen könnte. Kostenmäßig könnte es gehen, aber der persönliche Aufwand vor und während der Messe ist schon immens. Auch wirkten die meisten der Kleinaussteller nicht sonderlich zufrieden mit ihren Ergebnissen. Fazit: Ich werde wohl keinen eigenen Stand betreiben.

 

Aber nun zur Schriftstellerei:

 

Im März konnte ich die nächsten Grintelbücher für Joko Schwarzstein fertigstellen:

 

Das Silber von Allagad, der zweite Teil der Grintel Saga, liest sich sehr spannend. Die Abenteuer der Grintel um Prinz Wattsche gehen weiter. Das Buch sollte am 15.04.2024 im Handel sein, aber leider gab es ein Problem mit der Druckerei, so dass wir zwei Wochen später erscheinen werden.

 

Tanana und die Rehe ist fertig und dank der feinen Gestaltung von Iris Zeh (Cover und Ausmalbilder im Innenteil) wieder gut gelungen. Das Grintelmädchen entdeckt ihre Welt und lernt eine Menge darüber, wie man sich in der Natur verhält. Erscheinungstermin ist der 20.04.2024.

 

Außerdem habe ich etwas Neues probiert: In wenigen Tagen kommt die Geschichte Tanana und der Wolf als Hörbuch heraus. Ich freue mich, mit Astrid Haag eine professionelle Sprecherin gefunden zu haben. Die Zusammenarbeit hat Spaß gemacht und kann sich hören lassen. Mal sehen, wie diese Form angenommen wird – dann könnten die anderen Tanana-Geschichten folgen. Ein Werbeposter hängt schon mal im Anhang dran – gerne zum Weiterreichen.

 

Die seit einigen Monaten im Entstehen begriffene nächste Novelle wird langsam fertig. Die Testleser haben mir wertvolle Hinweise gegeben – vielen Dank an alle! Ich bin jetzt in der Endbearbeitung des Manuskripts und rechne mit seinem Erscheinen im Mai oder Juni, je nachdem, wie viele Änderungen ich noch machen werde. Der Titel jedenfalls steht jetzt fest:

 

Nebel – Hinter der Angst ist das Leben

In einer kurzen Erzählung komprimierte ich interessante, teils ungewöhnliche Gedanken über Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit, über den Lauf der Welt, über Ängste und den Umgang mit ihnen. Es soll Inspiration für Sinnsucher und Nachdenker, für Beobachter und Menschen in den Turbulenzen des Lebens sein.

 

Ich bin aktuell bereits auf der Suche nach einem weiteren Novellen-Thema. Es könnte um die Frage kreisen, wo wir in diesen turbulenten Zeiten Halt, wie wir Vertrauen finden können. Ich würde mich sehr freuen, wenn Du mir dazu Deine Gedanken, Ideen oder auch eigene Erlebnisse schreibst. Es wäre für mich eine bereichernde Inspiration.

 

Alles Gute, viele Grüße aus dem Deister und genieße den Frühling

 

Stefan Fourier

Ich melde mich wieder einmal aus meiner Schreibwerkstatt. Aktuell sind Joko Schwarzstein und ich fleißig an der letzten Überarbeitung der Manuskrte für die nächsten beiden Grintel-Bücher.

 

Tanana und die Rehe setzt die Erzählungen aus der Kindheit des Grintelmädchens Tanana fort. Sie findet im Wald ein Rehkitz, macht einen großen Fehler, aber lernt daraus richtiges Verhalten in der Natur.

 

Das Silber von Allagad führt durch die nächsten Abenteuer von Wattsche, dem Prinzen von Allagad, der sich gemeinsam mit seinen Kameraden der Angriffe von skrupellosen Schatzsuchern erwehren und einen Ausweg aus größter Not finden muss.

 

Für beide Bücher ist Iris Zeh gerade dabei, die Illustrationen zu machen. Was ich bisher gesehen habe, ist wieder ganz toll gelungen – Du kannst gespannt sein.

 

Manuskripte müssen immer und immer wieder überarbeitet werden, damit die Intentionen des Autors wirken können, dabei aber nicht zu vordergründig daherkommen. Letztlich geht es immer um gute Unterhaltung und nicht um Belehrung. Manchmal geht der Autor beim Versuch, alles perfekt zu machen, in die Irre und verläuft sich im Wald der Worte. An dieser Stelle sind dann die Testleser hilfreich. Ich bin immer sehr dankbar für ihre Rückmeldungen, auch für die kritischen.

 

Kurz vor der Fertigstellung ist meine nächste Novelle, in der ich mich noch einmal den Geheimnissen des Lebens zu nähern versuche, allerdings von einer anderen Seite als in der Bank am Rande des Waldes. Für dieses neue Werk habe ich jetzt sogar einen (vorläufigen) Titel – inspiriert durch die Testleser: Hinter der Angst ist das Leben.

 

Die Überarbeitung und Fertigstellung der Manuskripte ist ein mühsames Geschäft, nicht sonderlich kreativ, aber eben unbedingt notwendig. Ich komme mir dabei vor, als würde ich durch eine endlose Ebene wandern, das Ziel in weiter Ferne. Jeder Tag ist gleich. Keine Gipfelerlebnisse. Ich bin deshalb immer ganz froh, hin und wieder einen Beitrag für eine der Kolumnen zu schreiben. Das belebt.

 

Gerne mache ich auch Schreib-Experimente, zum Beispiel die Kurzgeschichte für einen Wettbewerb im Genre „Magischer Realismus“. Dort geht es darum, eine Geschichte in der Wirklichkeit mit unwirklichen Momenten so zu verfremden, dass das Anliegen der Geschichte dadurch deutlicher wird. Aus Wettbewerbsgründen darf ich die Geschichte zwar noch nicht veröffentlichen, aber ich hänge hier einen kurzen Auszug für Dich an, der diesen Switch zeigt. Es gibt – hier weggelassen – einen Teil davor und einen abschließenden Teil, der das Ganze wieder auflöst. Vielleicht zeigt sich für Dich bereits in diesem Ausschnitt, wie das alles zusammenhängt und wie es weitergehen könnte.

 

Es gibt eine Sache, die mich mehr und mehr umtreibt. Es ist die Situation im Bereich Buchvertrieb – ein sehr mühsames Geschäft, kann ich Dir sagen. Wenn man schnell sein will und unabhängig, was mir beides wichtig ist, bleibt nur der Weg des Selfpublishing. Dabei allerdings – und das erweist sich als ziemliches Ärgernis – ist einem Autor der Buchhandel weitgehend verschlossen. Klar sind die Bücher alle in den einschlägigen Verzeichnissen gelistet, aber deshalb stehen sie noch nirgends im Verkaufsregal, geschweige denn an prominenter Stelle. Das schaffen nur die etablierten Verlage mit ihren Vertretern und sonstigen Möglichkeiten. Für mich laufen Vertrieb und das Marketing ausschließlich über die SocialMedia-Kanäle. Und da benötigt man eine gewaltige Reichweite, um Effekte zu erzielen.

 

Und jetzt kommt mein Hilferuf:

Wenn Du Ideen und Möglichkeiten hast (oder jemanden kennst), meine Titel in den Buchhandel zu bringen, bin ich für Hinweise sehr dankbar. Es wäre auch sicherlich hilfreich, wenn jemand meine SocialMedia-Kanäle systematisch bespielen könnte. Ich hätte dann mehr Zeit zum Schreiben.

 

So viel für heute. Ich hoffe, ich kann im nächsten Autorenbrief die genauen Erscheinungstermine der oben genannten Titel bekanntgeben.

 

Alles Gute und viele Grüße aus dem Deister

 

Stefan Fourier

Ich hoffe, Du hattest einen guten Jahreswechsel. Wir hatten das Glück, dass wir kurz vor Weihnachten in unser wiedererstandenes Haus einziehen konnten. Entsprechend viel hatten wir über die Feiertage um die Ohren, denn nach dem Einzug kommt ja erst die eigentliche Arbeit, Umzugskartons ausräumen, Schränke einräumen, Bilder und Lampen aufhängen und so weiter. Aber es war beglückende Arbeit und wir haben sie genossen.

 

Heute möchte ich einmal ein paar Gedanken zum Thema Fantasy äußern. Das Genre ist ja so ein bisschen in der „Schmuddelecke“ gelandet. Dafür mag es Gründe geben, weil viele Autoren dort unterwegs sind und mitunter die abwegigsten Geschichten erfinden. Eigentlich ist das sehr schade, weil Fantasy eine wunderbare Wirkung bei jüngeren Lesern, gerade bei jüngeren, entfalten kann. Ähnlich wie bei einer Fabel kannst du als Schriftsteller eine Menge Lehrreiches darin verpacken. Die Leser erfreuen sich an den phantastischen Welten und den spannenden Abenteuern der Gestalten und bekommen ganz nebenbei eine Menge mit über das Leben, über Psychologie, Geschichte und Charaktere. Zumindest dann, wenn Fantasy ernsthaft gemacht ist. Besonders gut funktioniert das, wenn die „Belehrungen“ nicht als solche sichtbar daherkommen, sondern gut verpackt sind und im Hintergrund wirken. Ich habe mich sehr gefreut, als einige Leser solche Aspekte aus dem ersten Teil der Grintel Saga „Der Prinz von Allagad“ herausgelesen haben. Es waren Eltern und Großeltern, die diesen Wert für ihre Kinder empfinden konnten. Auch die Geschichten über Tanana, das Grintelmädchen, enthalten eine Menge Sinn für die kleineren Kinder ab fünf Jahren.

 

Aktuell arbeitet Joko Schwarzstein an den Fortsetzungen der Grintel Saga. Das Manuskript der Geschichte „Tanana und die Rehe“ ist fertig und Iris Zeh ist gerade schöpferisch bei der Bildgestaltung. Ich bin schon sehr gespannt, auf welche schönen Ideen sie dieses Mal kommen wird. Wenn alles gut läuft, wird das Buch im zweiten Quartal erscheinen.

 

Auch das Rohmanuskript „Das Silber von Allagad“ ist fertig. Darin wird der zweite Teil der Grintel Saga erzählt, in der das Volk der Grintel in große Bedrängnis gerät und Prinz Wattsche und seine Kameraden sich bewähren müssen. Irgendwie kommen dann auch Elben und ein Mensch ins Spiel, so dass bereits der Boden für den dritten Teil bereitet wird. Für dieses Manuskript suche ich Testleser. Wenn Du also Interesse daran hast und neugierig bist, dann lass mich das wissen. Ich schicke dann eine pdf-Datei und ein paar Fragen zum Text, die ich auf dem Herzen habe.

 

Apropos testlesen: Ich konnte die neue Novelle, für die ich noch keinen Titel habe, in deren Mittelpunkt aber der Umgang mit unbekannter und überraschender Zukunft steht, an sieben Testleser verschicken. Ich bin sehr gespannt auf die Rückmeldungen, die ich bis Ende März erwarte. Danach werde ich den Text überarbeiten, so dass das Werk dann im Sommer erscheinen kann.

 

Neben diesen Projekten schreibe ich weiter in meinen Kolumnen, zuletzt im Humanagement-Blog über den Hintergrund des Entscheidens durch Künstliche Intelligenz – warum eigentlich nicht? Der Aufsatz „Der anständige Politiker“ hat übrigens in den sozialen Medien einiges an Echo gefunden.

 

Als besonderes Schmankerl hänge ich heute eine kleine Kurzgeschichte an, die etwas über die Gefahren der Transformation erzählt.

 

Alles Gute und viele Grüße aus dem Deister

 

Stefan Fourier

Kurz vor Weihnachten kommt noch ein Lebenszeichen aus meiner Schreibwerkstatt. Inzwischen hatten wir ja sogar schon Winterwetter, aber der Reihe nach …

 

Am 15. November gab es ein absolutes Highlight in Nienstedt am Deister:

 

Die erste Grintel Party – Weltpremiere

Nienstedt war tatsächlich im Grintelfieber. Viele freiwillige Helfer verwandelten die Turnhalle in einen magischen Ort, sorgten für Getränke und Grintelkekse. Und dann strömten die Massen herein, jung und alt. Es war ein großer Trubel, gute Laune und am Schluss noch ein wilder Grinteltanz.

 

Weitere Bilder dazu gibt es jede Menge bei Facebook.

 

Nienstedt im Deister ist ja bekanntlich einer der Orte, die für den Ursprung der Grintel in grauer Vergangenheit hoch gehandelt werden. Genau weiß es niemand, nicht einmal Joko Schwarzstein, der ja als der beste lebende Grintel-Kenner gilt. Aber es gibt Gerüchte und geheimnisvolle Spuren. Auf meinem YouTube-Kanal (Grandpa Fantasy) gibt es dazu mehr Informationen.

 

Joko Schwarzstein arbeitet an den Fortsetzungen der Grintel Saga. Die nächsten beiden Rohmanuskripte sind fertig und im neuen Jahr geht es an die erste Überarbeitung. Die Titel gibt es schon:

 
  • Das Silber von Allagad (Fortsetzung von Der Prinz von Allagad)
  • Tanana und die Rehe (3. Teil der Tanana-Reihe)
 

Die Bücher des Jahres 2023 sind gut angelaufen. Es gibt wunderbare Rezensionen bei Amazon und auf anderen Portalen. Wir haben sogar – und das hat mich etwas zum Schmunzeln gebracht – bei „Der Prinz von Allagad“ eine queere Rezension. Da wird die Geschichte als eigentlich ganz klasse, aber „zu hetero“ eingestuft. Im Nachgang kam dann vom Rezensenten noch die Empfehlung, einen beinamputierten oder sonst irgendwie gehandicapten Grintel einzubauen, um auch dieser Bevölkerungsgruppe gerecht zu werden. Aber keine Sorge, weder Joko Schwarzstein noch ich werden quotengerecht schreiben. Wir werden immer der Logik der Geschichte folgen.

 

Ich selbst arbeite aktuell an einem Manuskript für eine neue Novelle. Ich behandle darin Themen wie Zukunft, Zukunftsängste, gute und schlechte Zufälle und wie man mit all diesen Dingen umgehen kann. Es ist ein sehr schwieriges Terrain, zumal ich es ja nicht als Ratgeber schreiben will, sondern eben als Story. Ich bin gespannt, was dabei herauskommt.

 

Für dieses Manuskript würde ich demnächst ein paar Testleser brauchen. Das läuft dann so:

 
  • Ich verschicke einen Manuskriptentwurf als pdf.
  • Dazu formuliere ich drei bis fünf Fragestellungen, deren Beantwortung mir für die weitere Arbeit am Manuskript wichtig sind.
  • Du sendest mir Deine Meinung zu den Fragen und was Dir sonst noch auffällt.
  • Im Gegenzug bekommst Du ein Gratisbuch nach Erscheinen gegen Jahresmitte.
 

Über jedes Interesse freue ich mich.

 

Neben diesem Projekt schreibe ich weiter in meinen Kolumnen, zuletzt über ein besonderes Format im Bereich Managementtraining, über den Unterschied zwischen guten und exzellenten Projektleitern sowie einen Aufsatz „Der anständige Politiker“, der hoffentlich in Kürze im Sandwirt erscheint.

 

Naja, und privat bereiten wir uns jetzt auf den Wiedereinzug in unser Haus vor. Nachdem es gegen Ende noch einmal ein paar Aufregungen in der Bauabwicklung gab, scheint jetzt alles zum Termin fertig zu werden. Dann endlich können wir wieder einräumen und ich kann die alte/neue Schreibwerkstatt „direkt unterm Himmel“ beziehen.

 

Bleibt mir jetzt nur, Dir für die bevorstehenden Feiertage alles Gute zu wünschen, ein bisschen Ruhe, gutes Essen und Zeit zum Lesen.

 

Alles Gute und viele Grüße aus dem Deister

 

Dein
Stefan Fourier

Heute verschicke ich meinen ersten Autorenbrief. Ich bin gespannt, wie er ankommt und würde mich über Reaktionen sehr freuen, auch über Deine.

 

In den zurückliegenden Wochen hatte ich mächtig viel zu tun rund ums Erscheinen meiner neuen Bücher. Die Manuskripte mussten finalisiert werden und die Herstellung vorbereitet. Da ich vom Layout bis zum Lektorat und die Druckvorbereitung alles selbst mache, kannst Du Dir vorstellen, was für eine Heidenarbeit das war. Trotzdem geht Selfpublishing immer noch viel schneller, als mit einem der großen Verlage zu arbeiten. Die einzige Ausnahme, die ich da bisher erlebt habe, war BusinessVillage in Göttingen, aber dort werden nur Sachbücher verlegt. Ich hatte mich für meine neuen Bücher für tredition in Ahrensburg entschieden, und ich habe es nicht bereut. Schnell und professionell.

 

Als erstes Buch erschien Die Bank am Rande des Waldes. Dieses Buch handelt von einem Gespräch zwischen zwei Fremden, die sich „zufällig“ begegnen. Sie reden über Glück und den Sinn des Lebens. Ich bin sehr angenehm überrascht, wie das Buch angelaufen ist und welch positive Reaktionen es bekommt. Trotzdem:

 

Bitte weiterempfehlen, und ich bin für jede Rezension dankbar.

 

Danach hat Joko Schwarzstein, ein geheimnisvoller Autor, zu dem ich zufällig ganz gute Beziehungen habe, mit der Grintel Saga ernst gemacht und gleich drei Bücher herausgebracht. Sie lassen sich im weitesten Sinne dem Genre Fantasy zuordnen, obwohl sie eigentlich recht realistisch daherkommen.

 

Der Prinz von Allagad, eine Abenteuergeschichte für Jugendliche und jung gebliebene Erwachsene.

 

Tanana und der Wolf und Tanana und der Weihnachtsbaum, zwei fast märchenhafte Erzählungen über ein kleines Grintelmädchen und wie sie ihre Welt entdeckt, geeignet für Kinder ab 4 Jahre.

 

Damit ist der Anfang für die Veröffentlichung der Grintel Saga gemacht. Auch hier meine herzliche Bitte:

 

Weiterempfehlen, verschenken und Rezensionen schreiben.

 

Joko Schwarzstein arbeitet, wie ich aus ganz sicherer Quelle weiß, bereits an Fortsetzungen, die im 1. Quartal 2024 herauskommen sollen.

 

Naja, und so ganz nebenbei habe ich mich auch noch um zwei neue Webseiten gekümmert.

 
 
 

Dort gibt es Informationen rund um die Bücher und natürlich auch über die verschiedenen Akteure in meinem Kosmos.

 

Selbstverständlich habe ich auch damit begonnen, meine Präsenz im Bereich Social Media auszubauen, aber darüber berichte ich lieber beim nächsten Mal. Für heute habe ich noch zwei Anliegen:

 

Erstens:

Ich ringe aktuell gerade um ein Thema für ein neues Buch in der Nachfolge von Die Bank am Rande des Waldes. Es könnte um Freundschaft gehen oder darum, wie man seine Ängste überwindet. Auch finde ich das Thema Balance sehr spannend. Einige Ideen hätte ich für das Thema Zukunft, obwohl ich das vielleicht lieber Joko Schwarzstein im Bereich Fantasy bearbeiten lasse. Kurz und gut, ich würde mich sehr freuen, wenn Du mir mitteilst, welches dieser Themen (vielleicht auch ein ganz anderes?) Dich spontan am meisten anspricht.

 

Zweitens:

Bald ist Weihnachten und die Zeit für Geschenke naht. Ich habe mal zwei Listen mit Büchern zusammengestellt und hier an dieses E-Mail angehängt, eine mit einigen meiner Sachbücher und Belletristik, die noch im Buchhandel erhältlich sind, und zum anderen Fantasy-Bücher, hauptsächlich von Joko Schwarzstein. Ich fände es sehr schön, wenn Du sie ausdruckst oder weiterleitest, um die Bücher unter die Leute zu bringen. Ich bin mir sicher, dass viele Menschen sie gerne lesen würden, wenn sie nur wüssten, dass es sie gibt.

 

In den nächsten Wochen werde ich mich hauptsächlich darum kümmern, dass wir unser im vergangenen Winter abgebranntes Haus wieder bezugsfertig kriegen. Und natürlich werde ich schreiben.

 

Alles Gute und viele Grüße aus dem Deister

 

Stefan Fourier