Eine Geschichte kann etwas, was Argumente oft nicht schaffen. Sie kommt nicht laut und deutlich durch die Tür des Verstandes. Sie findet ihren Weg durch das Herz. Dort beginnt sie zu wirken. Nicht laut, nicht belehrend, sondern leise, fast unmerklich. Ich erzähle Geschichten, in denen Menschen Impulse finden können. Vielleicht entdeckt jemand in einer Figur seine eigenen Themen. Vielleicht erkennt er in einem Konflikt seine eigene Situation oder findet er in einer der Geschichten einen Hinweis, seine wirkliche Welt anders zu betrachten. Wenn das geschieht, hat meine Geschichte ihr Ziel erreicht. Deshalb schreibe ich. Nicht um Antworten zu geben, sondern um Räume zu öffnen, in denen neue, eigene Antworten entstehen können. Ich wünsche mir, dass meine Bücher Menschen daran erinnern, dass hinter jeder scheinbaren Grenze noch eine Möglichkeit liegt und das Sichtbare nie die ganze Wirklichkeit ist.
Das Unmögliche denken. Dem Unglaublichen vertrauen.
Folgende Bücher können über den Buchhandel bezogen werden.
Lieben. Leben. Wachsen.
Was bedeutet Liebe und wie finden wir sie?
Am Anfang, im Sturm, in der Stille.
Novelle
tredition, Ahrensburg 2025
ISBN (Hardcover) 978-3-384-75191-1
ISBN (Softcover) 978-3-384-75190-4
Leben. Lieben. Wachsen. ist mehr als eine Novelle – es ist ein seelischer Spiegel. Mit einer ungeheuren sprachlichen Dichte und erzählerischen Feinfühligkeit entwirft der Autor ein Mosaik der Liebe, das so ehrlich ist, dass es manchmal schmerzt, und so zärtlich, dass man es kaum zu fassen wagt.
Die einzelnen Episoden – Traum, Leidenschaft, gelebte Partnerschaft, Verlustangst, Hingabe, Reife – verweben sich zu einem tief bewegenden Panorama. Jede Figur steht für ein Stadium, eine Frage, ein Ringen. Besonders eindrucksvoll ist, wie Stefan Fourier es schafft, Sehnsucht, Zweifel und Erfüllung in Worte zu kleiden, die lange nachhallen.
Hier wird nichts beschönigt, aber auch nichts zynisch zerrissen. Stattdessen entfaltet sich ein vielstimmiges Loblied auf die Liebe – nicht als Hollywood-Märchen, sondern als das, was sie im echten Leben ist: chaotisch, transformierend, schön und manchmal schmerzhaft.
Fourier schreibt klar und rhythmisch, mit wiederkehrenden Motiven (Atem, Wasser, Blick) und sicherem Gespür für Tempo: kontemplativ, wo’s trägt; zugespitzt, wo’s nötig ist. Selten geraten einzelne Passagen didaktisch – besonders im KI-Epilog –, insgesamt überzeugt aber die Komposition: fünf Facetten, ein Kern. Ein feines, reifes Buch über das Werden der Liebe jenseits romantischer Klischees.
Leben. Lieben. Wachsen. lässt Leserinnen und Leser mit einem warmen Kloß im Hals zurück – voller Dankbarkeit für das, was war, Hoffnung auf das, was kommt, und einem stillen Staunen darüber, dass wir Menschen überhaupt lieben können. Ein Buch, das man nicht einfach liest, sondern erlebt.
Leben zwischen Körper und Geist
Die Erinnerungen einer Seele
Novelle
tredition, Ahrensburg 2025
ISBN (Hardcover) 978-3-384-67281-0
ISBN (Softcover) 978-3-384-67280-3
Stefan Fouriers Novelle überrascht mit einer ungewöhnlichen Erzählsituation: Die Handlung wird aus der Perspektive einer Seele erzählt. Gleich zu Beginn sitzt der Leser im Sterbezimmer eines alten Menschen. Während eine Fliege am Fenster summt, beobachtet die Seele ihn, der ihr bislang Heimat war, und stellt fest, dass er sie in seinem ganzen Leben nur selten wahrnahm; selbst in seinen letzten Stunden bleibt sie für ihn eine bloße Sehnsucht. Diese Distanz zum eigenen inneren Kern bildet den roten Faden der Erzählung.
Die Seele erinnert sich daran, wie sie in den ungeborenen Körper eintrat, wie der Geist erwachte und nach und nach die Oberhand gewann. Fourier schildert anschaulich, wie der Geist die Wahrnehmung des Menschen dominiert: Für ihn existiert nur das, was der Geist zeigt; betont er das Schöne, wird die Welt zum Paradies, fokussiert er das Negative, erscheint sie als Hölle. In kurzen Episoden illustriert der Autor diese philosophische These. Besonders eindrucksvoll ist das Kapitel um die ehrgeizige Nina, die im hektischen Berufsleben von Ziel zu Ziel hetzt. Erst als sie vor einem Burnout „wie gegen eine Wand“ prallt und ihr Geist erschöpft ist, hört sie endlich die leise Stimme der Seele – und empfindet im Moment der größten Erschöpfung plötzlich Glück und Vollkommenheit.
Sprachlich ist die Novelle poetisch, fast meditativ. Fourier nutzt einfache, klar strukturierte Sätze, die den Inhalt tragen, ohne zu sehr zu belehren. Zwischen den Kapiteln stehen Sternchen, die dem Leser Raum zum Nachdenken geben. Die Figuren bleiben archetypisch, damit sich jeder selbst wiederfinden kann. Bei der Thematik könnte leicht ein moralischer Unterton entstehen, doch dem Autor gelingt es, dieser Falle zu entgehen und stattdessen eine berührende Reflexion über das Verhältnis von Körper, Geist und Seele zu kreieren.
Besonders stark ist das Ende: Beim Abschied vom sterbenden Körper ruft die Seele den Hinterbliebenen zu, sie sollten nicht weinen, denn sie selbst sei endlich frei und finde den Weg in die ewige Wirklichkeit. Die Frage, ob vielleicht sogar die kleine Fliege am Fenster eine Seele hat, rundet den philosophischen Rahmen mit einem Augenzwinkern ab.
Wenn ein Ton zur Wahrheit führt
Eine Geschichte über das, was uns zu Menschen macht
Novelle
tredition, Ahrensburg 2024
ISBN (Hardcover) 978-3-384-40386-5
ISBN (Softcover) 978-3-384-40385-8
Niemand wird allein zum Menschen, dazu braucht es immer die anderen
Christoph ist ein erfolgreicher Unternehmer, der aus Anlass seines 50. Geburtstags einen Empfang gibt. Dafür hat er eine fulminante Rede vorbereitet, die allen Erwartungen seiner Gäste und seinem eigenen Selbstbild entsprechen soll. Als er mit einem silbernen Löffel ans Weinglas schlägt, hat er eine mystische Erscheinung, die alles verändert.
Stefan Fouriers neueste Novelle erschüttert Selbstbilder. Sie zeigt unsere verborgenen Seiten, führt den Leser durch die Tiefen des menschlichen Egos schließlich zum Wert der Gemeinschaft, in der wir Halt finden.
Nebel
Hinter der Angst ist das Leben
Novelle
tredition, Ahrensburg 2024
ISBN (Hardcover) 978-3-384-19340-7
ISBN (Softcover) 978-3-384-19339-1
Die Gegenwart schrumpft zwischen Vergangenheit und Zukunft zu einem winzigen Moment.
In einer kurzen Erzählung komprimiert Stefan Fourier eine Vielzahl interessanter, teils ungewöhnlicher Gedanken über Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit, über den Lauf der Welt und die jähen Wendungen des Schicksals, über Ängste und den Umgang mit ihnen. Wenn die Angst schwindet und sich der Nebel lichtet, gelingt der Blick auf das Leben.
Eine Inspiration für Sinnsucher und Nachdenker, für Beobachter und für Menschen in den Turbulenzen des Lebens. In jedem Satz gerinnt das Wissen über die Unwägbarkeiten des Lebens.
Die Bank am Rande des Waldes
Ein Gespräch über Glück und den Sinn des Lebens
Novelle
tredition, Hamburg 2023
ISBN (Hardcover) 978-3-347-98777-7
ISBN (Softcover) 978-3-347-98776-0
ISBN (E-Book) 978-3-347-98778-4
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Jeder Mensch sucht den Sinn seines Daseins und strebt nach Glück. In Krisen und nach Schicksalsschlägen wird der Wunsch nach Sinn und Glück besonders stark. Um diese Themen kreist das Gespräch zweier Fremder, die sich auf einer Bank am Rande des Waldes begegnen. Sie finden keine Rezepte für Glück und Sinn, wohl aber Ansätze zum Handeln, Zuversicht und Vertrauen.
Der Eisbär und der Pinguin – Gemeinsam sind wir stark
Eine Fabel über die Rettung der Welt
Wie man Andere hinter sich bringt, Gegner zu Mitstreitern macht und gemeinsam Ziele erreicht
BoD, Norderstedt 2021
ISBN 978-3-7543-5600-5
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Sie können gegensätzlicher nicht sein: Der Eisbär vom Nordpol, der Pinguin vom Südpol – das Raubtier und ein harmloser, watschelnder Vogel. Doch sie verbindet die gleiche Gefahr, denn das Schmelzen der Pole durch die Klimaerwärmung bedroht beider Lebensräume. Weil es ihnen gelingt, den Egoismus zu überwinden, schafft das ungleiche Paar das Unmögliche: Sie heben die Welt im wahrsten Sinne des Wortes aus den Angeln, schaffen das Unmögliche und retten die Erde.
Eine Fabel voller Witz und Charme, die zeigt, wie man gemeinsam statt gegeneinander große Ziele erreicht und dabei auch noch glücklich wird.